Positionen

Ich bin Europäer. Mein Vater ist Ungar und meine Mutter ist Deutsche. Ich liebe Europa. Ich lebe Europa.

Ich bin Sozialdemokrat. Im Jahr 1996 trat ich der Partei bei. Die SPD war und ist für mich die Partei des sozialen Deutschlands. Sie redet nicht nur über soziale Gerechtigkeit. Sie hat sie in 140 Jahren Geschichte in Deutschland geschaffen und erkämpft. Jetzt muss die europäische Sozialdemokratie das soziale Europa schaffen: Wir sind die einzigen, die das können.

Das soziale und politische Europa schaffen

Das soziale Europa gibt eine Antwort auf die Nöte, Ängste und Hoffnungen aller Unionsbürgerinnen und Unionsbürger. Unter dem Schlagwort "soziales Europa" darf nicht das Gespenst des nationalen Protektionismus in einem neuen Gewand wiederauferstehen. Der europäische Binnenmarkt ist Teil des sozialen Europas. Das soziale Europa baut für mich auf drei Maßnahmen auf:

  • Menschen stark machen: Europa muss die Unionsbürgerinnen und Unionsbürger stark machen, damit sie die Chancen Europas nutzen können. Hierauf muss die europäische Förderpolitik konsequent umgestellt werden.
  • Chancen eröffnen: Die Integration des europäischen Binnenmarktes muss weitergehen. Harmonisierungsmaßnahmen müssen gleichzeitig Rechtssicherheit schaffen und auf einem hohen Schutzniveau erfolgen.
  • Schwache schützen: Europa muss auch für diejenigen da sein, die die Chancen des innenmarktes nicht nutzen konnten. Es muss eine europäische Solidarität der Starken mit den Schwachen geben. Hierzu muss eine europäischen soziale Grundsicherung, finanziert durch Hebesätze auf Steuern, die die bisherigen Profiteure des Binnenmarktes besteuern (Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen), geschaffen werden.

Mit 29 Jahren bin ich ein junger Kandidat. Ich bin davon überzeugt, dass das soziale Europa die politische Herausforderung einer ganzen Generation sein wird. Meine Generation muss daher bereits jetzt Verantwortung zeigen und die Menschen im Wahlkampf für das europäische Projekt der Sozialdemokratie gewinnen.